Museums
Museums (5)
Museums
Alanya Archäologie Museum
Die zwei Sektionen, in denen archäologische und ethnographische Werke beschützt und ausgestellt
werden, wurden im Jahre 1967 eröffnet. Die Vermehrung und Einlagerung der Werke von antiken Städten aus der Region, hat mit der Zeit die Notwendigkeit hervorgerufen ein Museum zu eröffnen und damit wurde das heutige Archäologie Museum eröffnet. Bei der ersten Eröffnung des Museums, wurden Werke aus der alten Bronze, Urartu, Phrygier und Lydia Zeit, aus dem Museum für anatolische Zivilisationen aus Ankara hergebracht und in der Sektion für Archäologie ausgestellt, deren Überreste bis heute in der Region nicht gefunden wurde aber für die Ergänzung der anatolischen Chronologie nötig waren. Auch die Inschrift in phönizischer Sprache, die in der Umgebung von Alanya gefunden wurde und auf das Jahr 625 v. Chr. datiert wird, wird als ältester Werk der Region im Museum ausgestellt. Außerdem, nehmen Funde aus Bronze, Marmor, Terrakotta, Glas und Mosaik aus der hellenistischen, römischen und byzantinischen Zeit, und auch eine Inschrift in karamanischer Sprache und Münzen aus der archaischen (7-5. Jh. v. Chr.), klassischen, hellenistischen, römischen, byzantinischen, seldschukischen, osmanischen und der Republikzeit in der archäologischen Sektion als eine andere Abteilung Platz.
In der Ethnographiesektion, die die zweite Abteilung ist, werden türkisch- islamische Werke und die von damaligen Grundschuldirektoraten übergebene Werke, und auch von der Umgebung Alanya gesammelte und die ethnografischen Eigenschaften der Region zeigende ausgestellt, in dem man die Objekte wie, Yörük Kelime, Alaçuval, Quersäcke, Kleider, Beispiele von Handarbeiten, Waffen, Gefäße vom alltäglichen Gebrauch, Schmuckstücke, Handschriften und Schreibzeuge in einem Zimmer von einem Alanya- Haus gebildet dargestellt hat. Außerdem befindet sich im Museumshof Steinwerke aus der römischen, byzantinischen und islamischen Zeit und eine Mosaik Ausstellung.
Adres: Saray Mahallesi Hilmi Bağcı Caddesi, Alanya
Tel: (0242) 513 12 28
Faks: (0242) 513 71 16
Öffnungszeiten: 09.00 - 18.00 Jeden Tag außer Montag.
Montag geschlossen.
Die Quelle dieses Artikels (nicht fotos): DER REPUBLIK TÜRKEI Ministerium für Kultur und Tourismus-Website - http://www.kultur.gov.tr
Während eines Izmiraufenthaltes im Jahre 1930 entschloss sich Atatürk, aufgrund des kalten
Wetters in dem warmen Klima von Antalya ein paar Tage Urlaub zu machen. Am 5. März machte er sich mit dem Automobil auf den Weg und traf nach İsparta und Burdur am 6. März 1930 am Nachmittag in Antalya ein. Die Bevölkerung Antalyas stand rechts und links der Straße Spalier, das von der Küste bis in die Stadt führte. Um 16.00 Uhr wurde Atatürk auf dem "Tophane" Platz feierlich eine Villa als Geschenk übergeben. Atatürk zog sich sofort für eine kurze Zeit dorthin zurück. Als er kurz darauf auf den Balkon trat, jubelte ihm eine gewaltige Menschenmenge entgegen. Mit einer kurzen Rede bedankte sich Atatürk bei den Bürgern Antalyas. Abends nahm er an einer Versammlung des "Türk Ocak" teil, um mit den jungen Leuten dort die Probleme des Landes zu erörtern. Um Mitternacht kehrte er in die Villa zurück.
Atatürk blieb bis zum Morgen des 12. März 1930 in Antalya. Während dieser Zeit unternahm er diverse Ausflüge zu historischen Stätten sowie Museen und traf sich mit den Besitzern für Zitrusfruchtplantagen zu Fachgesprächen. Am 12. März 1930 reiste er gut erholt mit seinen Reisebegleitern wieder ab.
Auch wenn Atatürk am 10.2.1931 gegen Mittag wieder in Antalya eintraf, blieb er dieses Mal jedoch nicht für lange Zeit. Er war mit dem Dampfer "Ägäis" von Izmir aus nach Silifke unterwegs. Sein dritter Besuch in Antalya fiel in den Februar 1935. Atatürk war am 16.2. mit dem Dampfer von Izmir abgereist und legte am Sonntag, den 18.2.1935 um 13.30 im Hafen von Antalya an. Er war in Begleitung seiner Schwester Makbule Atadan, Nebile Hanım, Prof. Afet Inan, Farettin Altay, Nuri Conker, Cevat Abbas Gürer und seiner Adjutanten. An der Anlegestelle bestieg die Gruppe Kutschen und begab sich direkt zur Villa Atatürks, wo sich alle bis zum Abend ausruhten. Abends fuhr man nach Erenkuş, die Nacht verbrachte man in der Villa. Am nächsten Tag um 22.20 Uhr legte der Ägäis-Dampfer mit Atatürk und seiner Reisegruppe wieder ab und nahm Kurs auf Taşucu.
Die zweistöckige Steinvilla Atatürks ist mit einem Ziegeldach bedeckt. Man betritt durch den Eingang zunächst einen langen Korridor, an dessen rechter Seite sich ein Salon, ein Zimmer, ein Bad und die Küche befinden. Innerhalb des zweigeteilten Salons führt eine Treppe zum oberen Stockwerk hinauf. Dort befinden sich sieben Räume, von denen einer mit einem Balkon ausgestattet ist. Atatürk zog immer das Zimmer direkt gegenüber der Treppe vor.
Nach Atatürks Tod ging die Villa zunächst in eine private Verwaltung über, bevor sie als "Institut und Kunstakademie für Mädchen" benutzt wurde. 1952 übernahm das Landwirtschaftsministerium das Gebäude, um es in den folgenden Jahren für die Verwaltung der Landwirtschaftstechnik zu benutzen. 1980 ging die Villa in den Besitz des Kulturministeriums über, wurde restauriert und als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Alanya Atatürk Museum
Das Haus, in dem der Gründer der modernen Türkei, Atatürk, bei seinem Besuch am 18. Februar 1935 in Alanya, benutzte, wurde von seinem Inhaber Tevfik Azakoğlu an das Kulturministerium geschenkt, 1987 restauriert und dient heute als „Atatürk Haus und Museum“. In den Zimmern im ersten Stockwerk des Museums werden persönliche Sachen Atatürks, Fotos, ein Telegramm, dass Atatürk an die Bevölkerung der Stadt Alanya schickte sowie andere historische Dokumente ausgestellt während die Zimmer im zweiten Stockwerk die typischen Eigenschaften der traditionellen Alanya Häuser tragen und worin ethnographische Werke aus der Gegend zu sehen sind.
[span class=attention]Die Quelle dieses Artikels (nicht fotos): Der Republik Türkei Ministerium für Kultur und Tourismus-Website - http://www.kultur.gov.tr [/span]
GESCHICHTE DES MUSEUMS IN SIDE
Es befindet sich in der Provinzstadt Side bei der Gemeinde Manavgat. Liegt 4 km von Manavgat entfernt. Das Bad der Agora aus dem 5-6 Jh. n. Chr. gegenüber der Agora aus der römischen Zeit wurde in den Jahren 1960/61 restauriert und als Museum bereitgestellt. D
ie meisten Werke, die in diesem Museum ausgestellt werden, sind Funde aus den Ausgrabungen in der antiken Stadt Side, die von Prof. Dr. Arif Müfid MANSEL in den Jahren 1947-1967 durchgeführt wurden. Hier werden Inschriften, Waffenprägungen aus der hellenistischen, römischen und byzantinischen Zeit, römische Kopien von altgriechischen Statuen, Reffe, Sarkophage, Porträts, Ostotheken, Amphoren, Altare, Grabgemälden, Kapitell und Säulenboden ausgestellt. Die im Badgebäude (Museum) Ausgestellten Werke
Saal Nr. I (Phyrigidarium)
Basaltschrifttafel aus der späthettitischen Zeit, Waffenprägungen aus der hellenistischen Zeit, Sonnenuhr aus der römischen Zeit und Altare werden hier ausgestellt.
Saal Nr. II (Sudatorium)
Hier werden Reffe aus der römischen Zeit ausgestellt.
Saal Nr. III (Caldarium)
Inschriften aus der hellenistischen Zeit, Amphoren aus der römischen Zeit, Herakles, Die drei Schönen, Nike Statuen und Prägungen befinden sich in dieser Abteilung.
Saal Nr. IV (Tepidarium)
Sarkophage, Statuen von Hermes, Hygieia, Athena, Nike, Apollon, Schrifttafel und Porträts aus der römischen Zeit..
Die ausgestellten Werke
Ostotheken, Sarkophage, Säulen, Kapitell, Prägungen, Inschriften, Stelen und verschiedene architektonische Stücke aus der hellenistischen und römischen Zeit.
Tel : 0090(o)242 753 10 06
Faks : 0090(o)242 753 27 49
Öffnungszeiten: 09.00 - 18.00 Jeden Tag außer Montag. Montag geschlossen
KURZE GESCHICHTE ANTALYAS
Die Region Antalya war und ist seit dem Paläolithikum ein ständiges Siedlungsgebiet. Die Nennung von einigen Ortsbezeichnungen in dem Ilias Epos von Homer und die Bezeichnung dieser Region als Pamphylia in der Antike legt deutlich dar, dass in den Jahren 1200 v. Chr. diese Region besiedelt war. Die Region stand im Altertum unter der Herrschaft der Lydier, Perser und der Vorherrschaft Alexander d. Großen. Im 2. Jh. v. Chr. fiel der westliche Teil Pamphyliens in die Hände des Königs von Bergama, Attalos II. Dieser gründete an der westlichen Küste des Mittelmeeres die Stadt "Attalia", in Anlehnung seines Namens. Dies war der Vorläufer der heutigen Stadt Antalya. Nach dem Tod Attalos III. wurde es dem römischen Reich und ab dem 4. Jh. n. Chr. dem byzantinischen Reich angegliedert. Mit dem Jahre 1207 begann mit der Machtübernahme der Seldschuken in der Stadt die türkisch islamische Periode. Gegen Ende des 14. Jh.s wurde diese Region dem osmanischen Staat untergeordnet.
GESCHICHTE DES MUSEUMS
Gegen Ende des Ersten Weltkrieges, als sich Antalya unter italienischer Besatzung befand, begannen
einige italienische Archäologen unter dem Vorwand der Arbeit für die Kultur verschiedenste Ruinenstätte in und um Antalya zu plündern und der italienischen Botschaft auszuhändigen. Um diese Vorgänge zu stoppen, suchte im Jahre 1919 der Lehrer Süleyman Fikri Bey beim Gouverneur von Antalya an, setzte seine Versetzung zum staatlichen Honorararchäologen durch und begann durch seine Sammlung von historischen Werken die ersten Schritte zur Gründung des Museums Antalya zu unternehmen.
Das Museum begann seine Tätigkeiten im Jahre 1922 in der Alaeddin Moschee, ab dem Jahre 1937 in der Yivli Moschee und übersiedelte schließlich im Jahre 1972 in das heutige Gebäude. Im Jahre 1982 wurde das Museum aufgrund ausgedehnter Restaurationsarbeiten für Besucher geschlossen. Nach den Arbeiten, die von der Generaldirektion für Antike Werke und Museen durchgeführt wurden, wurde das moderne Museum im April des Jahres 1985 mit seinem modernen Museumsverständnis und neuer Strukturierung wieder eröffnet. Das Museum besteht aus 13 Ausstellungsräumen, einer Kinderabteilung und einer Freilichtgalerie. Die Werke, die sich ausschließlich auf die Region beziehen sind in chronologischer sowie thematischer Ordnung ausgestellt.
SALON FÜR NATURGESCHICHTE UND PRÄHISTORIE
Neben den in den drei Vitrinen ausgestellten verschiedensten Fossilien können Steinwerkzeuge, Handbeile, Schneid- und Schnitzwerkzeuge sowie Knochenwerkzeuge, die in der Karain Höhle, dem ältesten Siedlungsgebiet Anatoliens, das über alle Kulturen vom Paläolithikum bis zur römischen Periode ostrategraphische Auskunft gibt, gefunden wurden, besichtigt werden. Die Karain Höhle liegt 27 km nordwestlich von Antalya, an den Kalksteinhängen des Berges Şam. In der 10,5 m dicken Erde dieser Höhle wurden neben Fundstücken aus dem Paläolithikum auch Überreste von Zähnen und Skeletten von den im Mesolithikum lebenden Neandertalern gefunden.
Semayük ist ein Zentrum, das die Frühe Bronzezeit dieser Umgebung repräsentiert. Die Ausgrabungsstücke setzen sich hauptsächlich aus Grabfunden zusammen. Verschiedenste Formen von Gefäßen, Bürstengriffe, Götzenbilder und besonders das ausgestellte kubische Grabmal mit seinen Grabbeigaben erwecken Aufmerksamkeit. Die interessanteste Seite dieser Begrabungsform liegt darin, dass der Tote in das Grab in der Position eines Ungeborenen im Bauch der Mutter gelegt wurde.
SAAL I FÜR KLEINE AUSSTELLUNGSSTÜCKE
Die nach der Erfindung der Töpferscheibe eine große Entwicklung machende Keramikkunst wird in ihren verschiedensten Formen wie Vasen und unterschiedlichsten Verzierungen über den Zeitraum 12. Jh. v. Chr. bis 3. Jh. v. Chr. ausgestellt. Zwei Vitrinen dieser Abteilung wurden für besonders interessante Funde wie Schminkutensilien und Schmuck reserviert.
GÖTTERSAAL
Um den Hauptgott Zeus sind der Reihe nach die Götter Aphrodite, Tyche, Athena, Artemis, Nemesis, Hygieia, Hermes und Dioskuren ausgestellt. Diesen gegenüber befinden sich die ägyptischen Götter Serapis, Isis und die Söhne. Die Figuren sind römische Nachahmungen der griechischen Originale aus dem 2. Jh. n. Chr. und wurden bei den Ausgrabungen in Perge geborgen.
SAAL II FÜR KLEINE AUSSTELLUNGSSTÜCKE
Diese Ausstellungsstücke stammen aus den unterschiedlichsten Kulturepochen zwischen den Jahren 8. Jh. v. Chr. und 6. Jh. n. Chr. Die wichtigsten Werke darunter sind die Vase, die der ägyptischen Königin Benerike zugeordnet wird, ein Silberteller mit dem Relief von Athena, bronzene Statuen von Apollo und Herakles, das Haupt von Attis, die Marmorstatue von Priapos die Wohlstand symbolisiert, gebrannte Ton- und Marmorfigürchen. In der Unterwasservitrine des Saales befinden sich Fundstücke von gesunkenen antiken Schiffen.
IMPERATORENSAAL
Die schönsten Beispiele der Portraits, die die Charakteristik der römischen Bildhauerkunst darstellen, werden in diesem Saal ausgestellt. Alle Werke wurden bei den Ausgrabungen in Perge zu Tage gebracht. Die Vielzahl der Statuen des 2. – 3. Jh. n. Chr. weist darauf hin, dass dieser Zeitraum die glänzende Periode dieser Region war. Neben den Statuen der Imperatoren Traianus, Hadrianus, Septimius Severus, Sabina, Faustina, Julia Domna, Julia Soemias und Plankia Magna sind besonders interessante Stücke die Darstellungen der Drei Schönen und der aus schwarz-weißem Marmor gefertigten Tänzerin.
SAAL DER GRABKULTE
Zwei der Sarkophage des Saales sind Domitias Filiskas und der Familie zugeordnet. Auf dem Deckel
sind Mann und Frau liegend dargestellt. Die Darstellungen der Erosfiguren in den Ecken sind Symbole des Glücks der Familie. Zwei weitere Sarkophage, die dem 2. Jh. n. Chr. zugeordnet werden, werden mit Herakles in Verbindung gebracht. Einer dieser Sarkophage ist das beste Beispiel für den Schmuggel von antiken Werken aus der Türkei. Ein Teil der zerbrochenen Stücke, die ins Ausland geschmuggelt wurden, wurde im Jahre 1983 in Amerika aufgefunden und später wieder an die abgebrochene Stelle montiert. Darüber hinaus werden Aschenbehälter, die dem Thema entsprechend auf einem Grund mit Erde verstreut angelegt sind, ausgestellt.
SAAL FÜR MOSAIKE UND IKONEN
Das bedeutendste Mosaik des Museums wurde bei den Ausgrabungen von Seleukeia gefunden. An der Bordüre befinden sich neben Philosophen wichtige Denker, Historiker und Mathematiker der Antike mit ihrem Namen wie Solon, Thukydides, Lykurgos, Herodotos, Demosthenes und Hesiodos. Auf einem weiteren Mosaik, das aus Seleukeia stammt, wurde Orpheus dargestellt, der mit seinem Instrument wilde Tiere verzaubert. In diesem Saal befinden sich auch Abteilungen, die Beispiele der regionalen Bildhauerkunst, Bildhauerwerkzeuge darstellen und die Technik der Bronze- Bildhauerei darlegen. Die in einem eigenen Saal ausgestellten Ikonen wurden in der Region von Antalya gesammelt und stammen im allgemeinen aus dem 18. – 19. Jh..
MÜNZENSAAL
In diesem Saal kann die Tradition der Münzprägung, ihre Technik und Ökonomie in ihrer 2500 jährigen Anwendung in Anatolien, vom 6. Jh. v. Chr. bis in die Gegenwart, verfolgt werden. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich Stadtmünzen der Regionen Pamphylien, Psidien und Lykien in chronologischer Reihenfolge aus der klassischen, hellenistischen, römischen, byzantinischen, seldschukischen und osmanischen Periode. Schwerpunkt liegt dabei auf den Münzen der Region Antalya. In dieser Abteilung befinden sich ebenso Gold- und Silberschätze.
SAAL FÜR ETHNOGRAPHIE
Der ethnographische Bereich des Museums besteht aus zwei großen Sälen, die mit einem Gang verbunden sind. Im ersten Saal werden Fayencen, Porzellan, religiöse Gegenstände, Orden und Ehrenzeichen, Stempel Uhren, Schmuckgegenstände, Schlösser und Schlüssel sowie Bekleidungsstücke ausgestellt.
Die Fayencen stammen aus der seldschukischen und osmanischen Periode. Die seldschukischen Fayencen kommen aus Aspendos, sind nach der Art Kubadâbat und gegen Mitte des 13. Jh.s nach der "sıraltı" Methode (Unterlegung mit Emaille) hergestellt. Die osmanischen Fayencen in Form eines Quadrats sind Beispiele aus İznik aus dem 15. – 16. – 17. und 18. Jh.. Fünf Porzellanteller sind Produkte der Yıldız Fabrik, die bis zum Ende des Jahre 1920 für kurze Zeit solche Produkte anfertigte. Die religiösen Gegenstände zeigen Objekte, auf die man fast in allen Regionen Anatoliens stoßen kann. Allerdings trägt der seldschukische Kuran-ı Kerim (Koran) unter den Produkten dieser Region eine besondere Bedeutung. In einer der Vitrinen werden Ehrenzeichen, Stempel, Talismane und Uhren ausgestellt. Die Talismane beinhalten Gebete und wurden zu unterschiedlichen Zwecken verwendet.
Die schönsten Beispiele der ausgestellten Schmuckgegenstände sind jene, die nach wie vor von der regionalen Bevölkerung getragen werden. Ebenso weisen die Schlösser und Schlüssel charakteristische Merkmale auf. Bekleidungsstücke, Bindallı (Decken oder Kleidungsstücke mit gold- oder Silberbestickten Blättern auf violettem Samt) und Yörük-Gegenstände (Yörük = turkmenische Nomaden im Hochland von Anatolien) können in zwei Abteilungen besichtigt werden. Die Bekleidung der Yörük ist von den Socken über Şalvar (weite Pluderhosen), Üçetek (aus mehreren übereinander liegenden Stoffen genähter Rock od. Kleid) bis hin zu Gürteln und Kopfbedeckungen detailliert dargestellt. In dem Verbindungsbereich zum zweiten Saal nehmen Gegenstände wie kalligraphische Werke, Gedichte, Urkunden u. a. Schriftstücke Platz ein.
Die Stücke des zweiten Saales werden in vier Gruppen (Teppiche, Yörük- Gegenstände, Zimmer und Waffen) eingeteilt.
Neben den regionalen Stücken und Gegenständen werden Teppiche aus Uşak, Gördes, Lâdik, Mucur, Bergama, Kula und Avanos ausgestellt. Der älteste Teppich der Kollektion ist ein Teppich aus Uşak aus dem 16. Jh.. Unter den ethnographischen regionalen Stücken nehmen die Teppiche aus Döşemealtı einen wichtigen Raum ein. Döşemealtı ist der Name einer Region im Nordosten von Antalya. Der älteste und traditionellste Teppich dieser aus unterschiedlichsten Kompositionen hergestellten Döşemealtı Teppiche ist der so genannte "Halelli". Er trägt die Charakteristik des Nomadentums und hat eine kleine Größe. Ebenso befinden sich hier wiederum aus der Region Antalya spezifische gewebte Gegenstände wie Säcke, Heybe (Doppeltaschen, die häufig Tieren umgehängt werden) und Gebetsteppiche, die verschiedenste Techniken (Sili, Cicim, Sumak, Kelim) darstellen. Diese sind gemeinsam mit Zelten ausgestellt und sind interessant zu besichtigen. In einem Teil des Saales kann ein typisches Antalya-Haus mit seinem Wohn- und Schlafzimmer sowie dem Bad betrachtet werden. In den Vitrinen befinden sich unterschiedliche Gegenstände wie Pfeil und Bogen, Messer, Waffen und Schwerte, Schießpulver, Maßeinheiten für Schießpulver u. v. m. Daneben sind Messgeräte, Musikinstrumente, Löffel und ähnliche Gegenstände ausgestellt.
Die Löffel, deren unterschiedliche Produktionsstadien vorgestellt werden, stammen aus dem Dorf Bademli bei Akseki.
KINDERABTEILUNG
Am Eingang des Museums befindet sich ein Saal, der als Kindermuseum organisiert wurde. Dieses stellt das erste in seiner Art in der Türkei dar. In den Vitrinen dieses Saals werden verschiedenste Kinderspielsachen und Sparbüchsen-Kollektionen aus den antiken Perioden ausgestellt. In dem angeschlossenen Atelier werden Aktivitäten durchgeführt, um den Kindern das Museum und die antiken Werke nahe zu bringen und ihr Interesse zu wecken. Zu bestimmten Themen wie Keramik, Bildhauerei und Malerei werden Animationen durchgeführt, die daraus entstehenden Produkte werden ebenfalls ausgestellt.
Tel : 0090(o)242 238 56 88
Faks : 0090(o)242 238 56 87
Öffnungszeiten: Jeden Tag außer Montag, April - Oktober... 09.00 - 19.30
November - März.... 08.30 - 17.30
Das Wetter in Manavgat
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